Magnetresonanztomographie (MRI) in Bern
Was ist eine Magnetresonanztomographie?
Wie funktioniert eine MRI?
Wann wird eine MRI durchgeführt?
Eine MRI-Untersuchung eignet sich immer, wenn Weichteilstrukturen involviert sind und eine Ultraschall-Untersuchung möglicherweise nicht alle Fragen beantworten kann. Insbesondere bei Untersuchungen des Gehirns ist im Bereich der Radiologie die Magnetresonanztomographie das Mittel der Wahl unter den bildgebenden Verfahren. Eine Ausnahme stellt die Lunge dar, für die häufig eine Untersuchung im CT bevorzugt wird.
Eine Kernspin-Tomographie hat neben ihrer sehr detaillierten Darstellung auch den Vorteil, dass sie ohne schädliche Röntgenstrahlen auskommt. Sie ist daher beispielsweise für schwangere Frauen eine Alternative, sofern sich diese nicht mehr in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten befindet und die Untersuchung unbedingt sein muss
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Auch wenn es bei einer MRI-Untersuchung zu keiner Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen kommt, sind dennoch Nebenwirkungen möglich. So können insbesondere grossflächige Tätowierungen problematisch werden, da es durch die oft metallhaltigen Farbstoffe zu Reizungen oder sogar leichten Verbrennungen kommen kann. Gleiches gilt für (Permanent-)Make-up.
In seltenen Fällen kann zudem das verabreichte MRT-Kontrastmittel (Gadolinium) eine Unverträglichkeit oder allergische Reaktion hervorrufen.
Fragen zum MRI in Bern
Im MRI Bern führen wir alle gängigen MRI-Untersuchungen durch.
In der Regel bekommen die Patienten unserer Radiologie noch am selben Tag oder in derselben Woche einen Termin.
Es ist die Krankenkassenkarte sowie die Überweisung zum Radiologen vom überweisenden Arzt notwendig.
Befund und Bilder gehen vom MRI Bern direkt zurück an den zuweisenden (Fach-) Arzt. Dieser bespricht mit seinem Patienten/seiner Patientin in einem gesonderten Termin die Diagnose und leitet alle weiteren Schritte in der Behandlung ein.




Tag der Untersuchung im MRI Bern
Wie läuft eine Kernspintomo graphie ab?
Wie sollten sich Patienten vorbereiten?
Wichtig:
Patienten, die Metallsplitter im Körper haben oder vermuten, müssen darüber unbedingt ihren Arzt informieren (auch das ist Teil des Fragebogens). Durch das starke Magnetfeld könnten sich diese im Gewebe verschieben oder sogar herauslösen und Verletzungen hervorrufen. Im Zweifelsfall muss voran ein Röntgenbild durchgeführt werden um z.B. auszuschliessen, dass sich ein Metallsplitter im Auge befindet. Unproblematisch sind u.a.
- Verhütungsspiralen, die Gold, Kupfer oder Silber enthalten
- Gelenk- und Zahnprothesen
- Moderne (!) Herzschrittmacher und Defibrillatoren (Trotzdem nötig: Kontrollbesuch bei Kardiologe vorher und nachher)
- Schrauben und Platten in und an Knochen
Angstpatienten: Klopfgeräusche und Enge
Während der Untersuchung sind laute Klopfgeräusche zu hören. Um das Gehör zu schützen, erhalten Patienten Kopfhörer oder Ohrstöpsel. Mit neuen Geräten sind diese Geräusche allerdings deutlich leiser als es früher der Fall war.
Das Engegefühl, das in der „Röhre“ entsteht, kann für Menschen mit Klaustrophobie (umgangsspr. Platzangst) so schlimm sein, dass eine Untersuchung beinahe unmöglich erscheint. Dann kann die Gabe eines leicht betäubenden Nasensprays oder einer Sedierung sinnvoll sein. Patienten sollten sich anschliessend von einer Begleitperson abholen lassen und nicht mit dem Auto oder Velo anreisen.
Über einen Notfallknopf ist zudem immer der Kontakt zum medizinischen Fachpersonal sichergestellt
MRI und Kontrastmittel
Mithilfe von speziellem MRT-Kontrastmittel können bestimmte Strukturen wie zum Beispiel Blutgefässe auf MRT-Bildern besser dargestellt und hervorgehoben werden. Wirksam ist dabei das enthaltene Schwermetall Gadolinium, das auf das erzeugte Magnetfeld im MRT reagiert, durch seine Bindung an andere Atome jedoch vom Körper nicht aufgenommen und problemlos ausgeschieden wird.
Patienten erhalten dieses Kontrastmittel über eine Vene. Nebenwirkungen und Allergien sind heute mit modernen Kontrastmitteln äusserst selten. Falls ein Patient jedoch ausdrücklich auf Kontrastmittel verzichten möchte, akzeptieren wir selbstverständlich diesen Wunsch.
Hinweis:
In den letzten Jahren hat man herausgefunden, dass sich ganz wenig Gadolinium auch im Gehirn ablagern kann. Ob das später Probleme machen kann ist noch nicht abschliessend erforscht. Deshalb ist es wichtig, dass ein guter Grund vorliegt Kontrastmittel für eine MRT Untersuchung zu verabreichen.
Mögliche Ausschlusskriterien
Wann wird eine MRI durchgeführt?
Patienten mit Herzschrittmachern, die nicht MRI-tauglich sind, dürfen nicht in den MR-Scanner. Auch dann, wenn Metallsplitter im Körper, insbesondere im Auge, vorliegen, kann das erzeugte Magnetfeld für den Patienten gefährlich werden.
Bei Patienten mit Nierenproblemen ist es wichtig, die Nierenfunktion vorher sorgfältig zu prüfen und Kontrastmittel sehr bewusst einzusetzen.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Auch kleine Patienten müssen für eine MRI-Untersuchung möglichst ruhig liegen – und das mitunter bis zu 20 Minuten. Dazu kommen die Enge und die Klopfgeräusche in der Kernspin-Röhre. Das kann durchaus sehr beängstigend sein.
Säuglinge und Kleinkinder werden daher nur unter Narkose im Spital und in Ausnahmefällen im MRT untersucht. Bei etwas älteren Kindern ab sieben Jahren darf ein Elternteil mit in den Untersuchungsraum, beruhigend auf das Kind einwirken und die Hand halten.